Waschmaschine 02

Fehlercode E66

Es hat mir keine Ruhe gelassen. Fehlercode E66.

Ich finde genau eine Reparaturfirma für Waschmaschinen. Die sagt:
Abholung nächste Woche (diese Woche keine Kapazitäten). Reparatur dauert ein bis zwei Wochen. Kosten: 250 Euro plus MwSt.

Ich denke: klare Ansage, Preis eigentlich okay. Hin- und herfahren ist auch teuer.
Ich frage: „Was bedeutet Fehlercode E66?“
Antwort: „Müssen wir prüfen. Eventuell Ersatzteil bestellen, einbauen, dann liefern wir zurück. Wollen wir einen Abholtermin?“

Ich überlege. Und sage: Ich melde mich.

Dann wieder Recherche. E66 – was ist das?
Aha: Heizstab.

Ich schraube die Rückwand ab und vergleiche das Foto aus dem Internet mit dem, was vor mir liegt.
Aha: da ist der Heizstab. Kontakte lassen sich abziehen.
Aha: die Waschmaschine läuft.

Noch mehr Recherche: Was kostet so ein Heizstab? Kann man den bestellen?
Aha: 39 Euro. Lieferzeit zwei bis drei Werktage. Ich bestelle.

Ein- und ausbauen traue ich mir trotzdem nicht zu. Warum eigentlich nicht?
Weil ich Respekt vor Strom habe. Und weil ich nicht ausprobieren will, wo „Respekt“ in „Blödsinn“ umkippt.

Heute ist der Hausmeister da, wöchentliche Runde. Praktischerweise: mein Ex und Vater meiner zwei Kinder.
Ich frage: „Kannst du einen Heizstab in einer Waschmaschine tauschen?“
Er: „Klar. Kein Problem.“

Eine Stunde später läuft sie wieder. Wie schön.
Vielen Dank, Herr Hausmeister.

Was das mit Gestaltung zu tun hat

So sehen viele visuelle Baustellen auch aus: viel Recherche, viele Schleifen – und am Ende ist es eine Stellschraube.

Man hängt fest an einer Angebotsseite, einer Präsentation oder einer Website.
Man liest sich durch Treffer, probiert Vorlagen, schiebt Elemente hin und her. Es wird kurz besser – dann wieder unklar. Stunden gehen drauf, ohne dass es stabil wird.

Was oft fehlt, ist nicht „noch ein Tool“.
Was fehlt, ist eine klare Einschätzung: Was ist das Problem, was ist nur Lärm? Was ist der nächste Schritt?

Genau so arbeite ich: gemeinsam hinschauen, sortieren, priorisieren.
Sie wissen danach, was Sache ist – und wie Sie weitermachen.

Ich erkläre, was ich tue. Und warum.

Kostenloser Mini-Bildcheck

Wenn Sie bei Website, Angebot oder Präsentation festhängen:
Schicken Sie mir bis zu drei Motive oder Textauszüge. Ich prüfe Auswahl, Ausschnitt und Bildidee – unverbindlich.

Kostenloser Mini-Bildcheck: https://ursulabreinl.de/mini-bildcheck/

FAQ:

Ein kurzer, konkreter Blick auf Ihr visuelles Material: Website-Ausschnitt, Angebotsseite, Präsentationsfolie, Bild-Text-Kombination. Sie bekommen eine klare Einschätzung und die nächsten Schritte.

Für typische „klack–stopp“-Situationen: Eine Seite wirkt unklar, ein Angebot erklärt sich nicht, eine Präsentation ist voll, aber nicht verständlich. Sie schicken ein konkretes Beispiel, ich antworte darauf.

Einen Link oder Screenshot und einen kurzen Satz zum Ziel (z. B. „Angebot erklären“, „Kund*innen gewinnen“, „Thema verständlich machen“). Je klarer das Ziel, desto klarer die Einschätzung.

Eine klare Priorität: Was ist das eigentliche Problem, was ist Nebenkriegsschauplatz? Dazu konkrete nächste Schritte, die Sie selbst umsetzen können – oder eine Empfehlung, was wir gemeinsam machen sollten.

Ja. Der Mini-Bildcheck ist kostenlos und unverbindlich. Wenn Sie danach weitergehen möchten, klären wir Umfang und Vorgehen. Wenn nicht, haben Sie trotzdem Klarheit.

So schnell wie möglich im laufenden Betrieb. Wenn es bei Ihnen dringend ist, schreiben Sie das kurz dazu. Frühe Klarheit spart oft mehrere Schleifen.

Ja. Der Mini-Bildcheck ist so formuliert, dass Sie weiterarbeiten können: klare Prioritäten, konkrete Schritte, verständliche Begründung. Hilfe zur Selbsthilfe, ohne Bastelzirkus.

Nein. Sie können auch Entwürfe, Skizzen, Textblöcke oder einzelne Bausteine schicken. Oft ist es sinnvoll, früh zu klären, was das Material leisten soll, bevor alles „fertig“ gebaut ist.

Dann klären wir Ziel und Umfang: einmalige Optimierung, visuelles System (Farben, Typo, Bausteine) oder Überarbeitung. Sie entscheiden. Ich sage vorher, was sinnvoll ist und was nicht.

Über das Formular auf der Seite zum Mini-Bildcheck. Sie schicken Ihr Material und ein, zwei Sätze Kontext. Ich melde mich mit einer Einschätzung und einem Vorschlag für die nächsten Schritte.

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